Dienstag, 22. Mai 2018

Oftmals entsteht bei dem Thema „Esoterik“ der Eindruck, dass es hier darum geht, besonders „heilig“ (brav und anständig) zu sein. Doch dieser Eindruck trügt, denn dann würden nur alte Muster auf anderer Ebene weiter fortgesetzt. Tatsächlich betrachtet die Esoterik die Welt als Ganzes. In ihr haben alle Glaubensrichtungen Platz, sie schließt keine Religion aus, weder das Christentum, noch den Islam, das Judentum, den Buddhismus oder den Hinduismus. Es wird nicht die eine Religion bevorzugt und die andere benachteiligt. Viel mehr betrachtet sie jede Religion für sich auf tieferer Ebene und stellt somit ein tieferes Bewusstsein her.
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Zentrum für Reinkarnationstherapie

Freitag, 4. Mai 2018

... wenn der Abschied kommt, heißt es loszulassen ...

Wie es die meisten wissen, therapieren wir nach dem Buch „Maskenball der Seele“, dessen Autor Mathias Wendel ist und bei dem wir auch lange Jahre gelernt haben (Engin 12 Jahre u.a. Mitarbeiter, Julia fast 10 Jahre).

Mathias ist Ende März friedlich eingeschlafen. Von ihm als Lehrer und Mensch all die Jahre begleitet worden zu sein, war für uns ein Segen. Mathias hat in seiner Münchner Schule die Weiterentwicklung eines jeden liebevoll gefördert und ist in seiner Art und Weise einzigartig gewesen. Auch wenn der Abschied schmerzt, ist er sicherlich seinen Weg ins Licht weiter gegangen. Und so dreht sich das Rad des Schicksals weiter.
Beide verdanken wir ihm sehr viel, selbst, dass Julia und ich uns überhaupt kennenlernen durften.

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Freitag, 13. April 2018

Die Welt ist meine Kirche


Es ist ein Trugschluss zu meinen, spirituell zu leben bedeutet vornehmlich fromm und gesund zu leben. Mit dieser inneren Einstellung bleiben wir weiterhin mit einem Auge blind und würden nur die eine Hälfte der Welt sehen. Hier spielen leider viele das alte Spiel weiter fort – den „guten“ Pol (gesund) zu leben und alles „schlechte“ (ungesund) aus dem Leben verdrängen zu wollen. Es wird sich in den Fallstricken des alten Musters von „Gut und Böse“ verfangen und unbewusst auf tieferer Ebene fortgelebt. Seit Ewigkeiten versucht der Mensch das Unangenehme aus der Welt zu verbannen und je mehr er sich darum bemüht, scheitert er letztendlich immer wieder daran. Zum Scheitern verurteilt ist das Unterfangen deshalb, weil diese verdrängten Anteile genauso zum Menschsein dazu gehören. Und weil der verdrängte Anteil kaum Gehör findet, macht er sich über inneren Frust, Körpersymptome, Wut oder Schicksalsschläge bemerkbar. Dies geschieht nicht aus Boshaftigkeit oder um bestrafen zu wollen - sondern der Mensch wird an seine wahre Natur erinnert. In meinen Sitzungen mit den Klienten arbeiten wir gemeinsam daran, diese „unangenehmen Pole“ an sich kennenzulernen. Das ist sicherlich nicht immer sehr einfach und auch nicht unbedingt ein Spaziergang. Doch jede Seelenarbeit, die etwas auf sich hält, betreibt weniger „Seelenwellness“, sondern traut sich an die in den Tiefen gelegenen wunden Punkte der Psyche heran. Und wer diese Mühen auf sich nimmt und selbst durchlebt, der wird den verdrängten Anteilen wieder einen Platz im Leben (freiwillig) schenken. Denn dann brauchen sie nicht mehr im Leben zu stören, sondern werden plötzlich für das eigene Leben lebensspendend.

Oftmals entsteht bei dem Thema „Esoterik“ der Eindruck, dass es hier darum geht, besonders „heilig“ (brav und anständig) zu sein. Doch dies...